


Marcel Anft
Senior Sales & Product Manager
IMPAG Import GmbH
Enzyme werden in der Lebensmittelindustrie gezielt eingesetzt, um technologische Prozesse zu unterstützen und zu steuern. Sie wirken als biokatalytisch aktive Proteine und ermöglichen spezifische Umsetzungen von Rohstoffbestandteilen wie Stärke, Proteinen oder pflanzlichen Zellwandstrukturen.
Enzyme werden lebensmittelrechtlich als Lebensmittelenzyme eingeordnet. Ihr Einsatz erfolgt anwendungs- und produktspezifisch und unterliegt den jeweils geltenden lebensmittelrechtlichen Vorgaben.
IMPAG bietet Enzymlösungen für unterschiedliche Anwendungen in der Lebensmittelverarbeitung und unterstützt bei der technologischen Auswahl sowie der regulatorischen Einordnung.
In der Praxis werden Enzyme in der Lebensmittelindustrie häufig als Prozesshilfsmittel eingesetzt. Das bedeutet, dass sie während der Herstellung eine technologische Funktion erfüllen, im weiteren Prozess jedoch inaktiviert oder entfernt werden und im Endprodukt keine technologische Wirkung mehr ausüben.
Je nach Anwendung können Enzyme jedoch auch im Endprodukt verbleiben. In diesen Fällen ist eine separate lebensmittelrechtliche Bewertung erforderlich, insbesondere im Hinblick auf Zulassung, Verwendungszweck und Kennzeichnung.
Der Einsatz von Enzymen erfolgt daher stets einzelfallbezogen und ist abhängig von:
Der gezielte Einsatz von Enzymen kann in verschiedenen Stufen der Lebensmittelverarbeitung technologische Vorteile bieten:
Enzyme wirken dabei hochspezifisch auf bestimmte Substrate und ermöglichen kontrollierte biochemische Umsetzungen.
Enzyme sind Proteine biologischen Ursprungs, die chemische Reaktionen beschleunigen, ohne selbst verbraucht zu werden. In der Lebensmittelverarbeitung werden sie eingesetzt, um komplexe Rohstoffbestandteile gezielt umzuwandeln oder aufzuschließen.
Rechtlich gelten Enzyme als Lebensmittelenzyme, unabhängig davon, ob sie als Prozesshilfsmittel eingesetzt werden oder – je nach Anwendung – im Endprodukt verbleiben.
Je nach Substrat und gewünschter technologischer Wirkung kommen unterschiedliche Enzymklassen zum Einsatz:
Die Auswahl des geeigneten Enzyms erfolgt stets in Abhängigkeit von Rohstoff, Prozessführung und gewünschter technologischer Funktion.
Je nach Substrat und gewünschter technologischer Wirkung kommen unterschiedliche Enzymklassen zum Einsatz.
Typische Anwendungen:
Technologische Unterstützung von Teig- und Backprozessen.
Gezielte enzymatische Umsetzungen in der Milch- und Käseverarbeitung.
Enzymatische Unterstützung bei der Proteinverarbeitung.
Unterstützung bei der Rohstoffaufbereitung und Weiterverarbeitung.
Unterstützung enzymatischer Umwandlungsprozesse.
Enzyme stehen – abhängig von Anwendung und Prozess – in unterschiedlichen Formen zur Verfügung:
Die Auswahl erfolgt anwendungs- und prozessspezifisch.
Lebensmittelenzyme unterliegen spezifischen lebensmittelrechtlichen Regelungen.
Der Einsatz erfolgt anwendungsabhängig und unter Berücksichtigung der jeweils geltenden rechtlichen Vorgaben, einschließlich Übergangsregelungen.
Je nach Anwendung werden Enzyme eingesetzt:
IMPAG unterstützt bei der regulatorischen Einordnung, Deklaration und anwendungsspezifischen Bewertung.
Schaum und Lufteinschlüsse sind in vielen lebensmitteltechnischen Prozessen unvermeidbar. Sie können jedoch die Effizienz, die Produktqualität und die Anlagensicherheit erheblich beeinträchtigen.
Pflanzenfasern sind wahre Alleskönner in der modernen Lebensmittelentwicklung. Sie vereinen funktionelle Vorteile mit einem klaren Plus für die Nährwertbilanz.
Lecithin wird aus der Ölfraktionen von Sonnenblumen-, Sojabohnen- und Rapsöl gewonnen und weist besondere physikalisch-chemische Eigenschaften auf.