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Fokusberichte

Industrial Chemicals


20.01.2015

BIOSUCCINIC acid Bio-SA™

Bernsteinsäure hat sich als Plattformchemikalie seit Jahren in der Chemieindustrie etabliert.

Das erdölbasierte Produkt ist mit einem geschätzten Marktanteil von ca. 10 Milliarden USD /Jahr (www.bio-amber.com) weltweit in verschiedenen Branchen vertreten, so in der Kunststoff- und Lebensmittelindustrie, aber auch im Bereich Kosmetik und Homecare.

Mit BIOSUCCINIC acid Bio-SA™ steht Ihnen eine mittels Fermentation gewonnene Bio-Bernsteinsäure zur Verfügung, die als direkter Ersatz für herkömmlich hergestellte Bernsteinsäure verwendet werden kann.

Bei der Produktion macht man sich zunutze, dass Bernsteinsäure bereits als Zwischenprodukt im intrazellulär ablaufenden Citratzyklus in den Mitochondrien entsteht. Zucker aus Pflanzenmaterial dient als Ausgangssubstrat, welches von Mikroorganismen unter Kohlendioxid-Verbrauch zur Bernsteinsäure umgesetzt wird.

Dieser Herstellungsprozess ist im Vergleich zur herkömmlichen Methode deutlich energiesparender und CO2-neutral, da die für die Fermentation eingesetzten Mikroorganismen Kohlendioxid verbrauchen.

BIOSUCCINIC acid Bio-SA™ ist ein direkter Ersatz für Bernsteinsäure petrochemischen Ursprungs: für die Bereiche Kosmetik, Home Care, Reinigung oder für spezielle Anwendungen (z.B. Brausetabletten). 

BIOSUCCINIC acid Bio-SA™ bietet viele Verwendungsmöglichkeiten. Besonders geeignet ist Bio-SA™ für Zubereitungen wie z.B. Badetabletten, Badesalzen, Haushaltsprodukten und Entkalkern, bei denen ein sprudelnder Effekt gewünscht ist.

Das Produkt überzeugt im Vergleich zu anderen, üblicherweise eingesetzten Säuren, bei Kontakt mit Wasser durch eine längerfristige CO2-Freisetzung, wodurch ein effektiverer Sprudeleffekt erreicht wird.

Das Produkt ist selbst nicht hygroskopisch und eignet sich deshalb besonders für Pulverzubereitungen, bei denen ein frei fließendes Produkt gewünscht ist. Füllsubstanzen und Additive, die ein Verklumpen verhindern sollen, können so reduziert werden. 

Ein weiterer Vorteil liegt in der antimikrobiellen Wirkung von Bio-SA™. In einer In-vitro-Screening-Studie konnte eine Wirkung von Bio-SA™ bei verschiedenen pH-Werten gegen 9 verschiedene Keime* (Food; American Type Culture Collection ATCC) gezeigt werden:

  • Bakterien (Bacillus coagulans, E. coli, Lactobacillus plantarum) 
  • Hefen (Candida parapsilosis, Saccharomyces cerevisiae)
  • Schimmelpilze (Penicillium coprobium, Mucor circinelloides)

Eine weitere In-vitro-Studie** konnte die antimikrobielle Wirksamkeit von Bernsteinsäure untermauern. Hier wurde die Aktivität  von BioAmbers Bio-SATM, Milchsäure, Zitronensäure, Apfelsäure, Fumarsäure, Phosphorsäure, Weinsäure, Methylparaben und Methylisothiazolinone gegen verschiedene Bakterienstämme untersucht (darunter E.coli, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, u.a.). Dabei wurde die MIC (minimum inhibitory concentration) bestimmt.

Ergebnis: Bio-SA™ zeigt generell eine höhere Aktivität (~MIC 2g/l) gegen die getesteten Mikroorganismen im Vergleich zur Zitronen-, Apfel-, Fumar-, Phosphor-, Wein- und Milchsäure (~MIC ≥ 4 g/l). Nur Methylisothiazolinone (~MIC 0,06g/l) und

Methylparaben (~MIC 1g/l) wiesen eine höhere Aktivität auf. 

Gegen Hefe und Schimmelpilze (z.B. Candida albicans, Aspergillus niger) präsentieren Methylisothiazolinone und Methylparaben die höchsten Aktivitäten, gefolgt von Bio-SA™ und Zitronensäure.


Vorteile von Bio-SA™

  • Produziert aus erneuerbaren Materialien
  • Nachhaltig
  • Klima-neutraler Prozess durch CO2-Verbrauch
  • Energiesparender Produktionsprozess.


Einsatzmöglichkeiten von Bio-SA™

  • Badetabletten, Badesalze
  • Zahnpflege
  • Haushaltsreiniger
  • Entkalker
  • pH-Stabilisator

* IN VITRO SCREENING STUDY TO EVALUATE THE EFFICACY OF SUCCINIC ACID (BIOAMBER) AGAINST FOOD CONTROL STRAINS July 2013. Presented by Jaques Dubois, Ph.D. BioAmber. Project (Study No.): 213-007A 

** IN VITRO SUSCEPTIBILITY STUDY OF SUCCINIC ACID (BIOAMBER), LACTIC ACID, ACETIC ACID, MALIC ACID, FUMARIC ACID, PHOSPHORIC ACID, TARTARIC ACID, METHYL PARABEN AND METHYLISOTHIAZOLINONE AGAINST FOOD CONTROL STRAINS (FINAL REPORT STUDY), November 19, 2012. Presented by Jaques Dubois, Ph.D. BioAmber. Project (Study No.): 212-005C

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